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Laktofermentation: Anreicherung an Vitaminen

Laktofermentierte Produkte: Frischer und verdauungsfreundlicher als frische Lebensmittel und unentbehrlich für den menschlichen Organismus.

Die Lakto ist die einzige Konservierungsmethode, die den Nährwert der Lebensmittel nicht nur erhält sondern erhöht. Während die Kälte, die Trocknung oder die Sterilisation eine gewisse Zahl an Vitaminen abtöten, produziert die Lakto diese!
So werden heutzutage die vielen Vorteile einer über 6000 Jahre alten Konservierungsart wiederentdeckt! Höchste Zeit! Es muss weder erhitzt noch eingefroren werden. Ein Topf, ein wenig Salz und ein wenig Wasser reichen aus, um ein Wunder zu vollbringen.  

Das Prinzip der Lakto-Fermentierung besteht in der Vermehrung der guten Bakterien, die auf natürliche Art im Lebensmittel enthalten sind: zum Nachteil der schlechten Bakterien, die für das Verderben verantwortlich sind. Die guten Laktobakterien sind nicht nur für die Erzeugung von Vitaminen (C, PP, B12, K..) und deren Aufnahme in den Körper verantwortlich, sie produzieren außerdem Milchsäure. Milchsäure ist das beste Mittel gegen jene Krankheitserreger, die ein Nahrungsmittel schnell ungenießbar machen.
Sobald ein Lebensmittel leicht gesalzen oder mit Wasser bedeckt ist, sind die Laktobakterien geschützt, da sie so wie Vitamine an der Luft absterben.
Sie ernähren sich von Zucker und vermehren sich bei guten Temperaturen mit ausreichender Geschwindigkeit und verhindern so die Ausbreitung unerwünschter Organismen. Noch erstaunlicher ist, dass die Fermentierungsstoffe, sobald die Konserve ausreichen Milchsäure aufgebaut hat, gehemmt werden. Durch diese Autoregulierung wird die Konserve mit zunehmender Lagerungszeit nicht automatisch saurer. Das Produkt bleibt stabil. Dies ist die leicht saure Note, die Sie in Joghurts, Würstchen oder Sauerkraut wiederfinden können.  

Die Laktobazillen verwandeln die Stärke, die unser Körper nicht aufnehmen kann, in direkt verwertbare Nährstoffe, für deren Verdauung wir dank der Vorarbeit der Bazillen weniger Energie aufwenden müssen. Der Einsatz der Gärstoffe limitiert sich nicht nur auf Konserven. Wir konsumieren täglich Produkte wie Brot, Würstchen, Joghurt und noch viele mehr, die mithilfe von von Lakto-Gärstoffen verarbeitet werden.   

Laktoseintolerant ?
Zwischen den Laktobakterien und Milch selbst besteht keinerlei Verbindung. Die Bezeichnung lakto steht für die Kapazität der Bakterien zur Produktion von Milchsäure. In der Natur sind diese im Boden oder auf Gemüse zu finden und spielen eine wichtige Rolle für unser Verdauungssystem. In unserem Mund, Magen und Darm befinden sich viele Laktobakterien, sie sind wichtiger Bestandteil der menschlichen Darmflora. Dass Laktobakterien auch zur Konservierung von Milch, wie im Falle von Joghurt, eingesetzt werden, kann oft zu Verwirrung führen. Für Personen mit Laktoseintoleranz ist der Konsum von Sauerkraut oder oder anderen laktofermentierten Produkten ohne Verbindung zu Milch selbst risikofrei. Die Laktogärstoffe können auch hier einen Vorteil haben. Einige von uns vertragen den Milchzucker Laktose schlecht, können aber problemlos Joghurt zu sich nehmen. Dafür gibt es eine Erklärung: Währund der Milchgärung verwandeln die Gärstoffe den Milchzucker in Milchsäure. Da Milchsäure eine positive Wirkung auf die Verdauung hat, ist dies ein doppelter Erfolg.   

Und der Organsimus?
Die Lakofermentierung macht die Lebensmittel noch bekömmlicher und reicher an Vitaminen und hat somit einen regulierenden Effekt auf die menschliche Verdauung. So wie in den konservierten Lebensmitteln wirken die Laktobakterien auch im Darm gegen Schadstoffe. Die Darmflora ist ausgeglichen und kann die Vitamine B und K besser aufnehmen. Zahlreiche Studien haben die positive Wirkung der Laktogärstoffe und die enorme Wichtigkeit einer ausgeglichenen Flora für den menschlichen Organismus und das Imunsystem bestätigt. Trotz der wissenschaftlichen Ergebnisse war die Haltung gegenüber der Laktofermentierung für lange Zeit skeptisch.
Bis ins 18. Jahrhundert war Skorbut, eine Folge von Vitmin C Mangel hervorgerufen zu unzureichend frischer Nahrung, unter Seemänner ohne Zugang stark verbreitet. Der Verlust von 30 Prozent der Besatzung bei Fahrten in tropischen Gebiet wurde zu der Zeit als normal angesehen. Der bekannte Seefahrer James Cook soll während einer dreijährigen Reise in den Südpazifik keinen einzigen Seemann verloren haben... verantwortlich dafür waren anscheinend die 60 Tonnen Sauerkraut an Bord des Schiffes...  
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